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Foto: Sassi / www.pixelio.de

Vierter Geburtstag des Hospizes

Nachricht Bremervörde, 15. März 2018

Gründung im April 2014

Vor genau vier Jahren, am 15. April 2014 schlug der Kirchenkreis Bremervörde-Zeven mit vielen Beteiligten ein besonderes Kapitel für Schwerkranke und ihre Angehörigen auf, indem er das Hospiz zwischen Elbe und Weser in Betrieb nahm.

Vorausgegangen waren intensive Gespräche mit den benachbarten Kirchenkreisen, aber auch mit den Vertretern von Landkreise und Kommunen, dem Diakonischen Werk und vielen ambulanten Hospizgruppen im Elbe-Weser-Dreieck. Mittlerweile ist das Haus ein unverzichtbarer Bestandteil im Gesundheitswesen in der gesamten Region und darüber hinaus. „In Bremervörde geschieht Arbeit für den gesamten Sprengel Stade“, so Superintendent Wilhelm Helmers.

Ausbau des Hauses auf 11 Plätze

Die beständige Nachfrage nach Hospizplätzen hat die Einrichtung nun dazu veranlasst, dass im Laufe dieses Jahres ein weiterer Hospizplatz angeboten werden kann. Somit verfügt das Bremervörder Hospiz dann über 11 Plätze, die den Bedarf in der Region zwischen Elbe und Weser vollständig abdecken. „Wir freuen uns“, so Geschäftsführer Volker Rosenfeld und Superintendent Wilhelm Helmers, "wir nach vier Jahren guter Arbeit unser Angebot in dieser Weise ausweiten und damit noch mehr Menschen unsere Unterstützung anbieten können.“

Um die Bedeutung des Hospizangebotes geht es auch bei einem Gottesdienst am 8. April um 10.30 Uhr in Bargstedt. In dem Gottesdienst unter dem Thema Leben und Tod wird Silke Tiedemann, Palliativ-Krankenschwester im Bremervörder Hospiz über persönliche Eindrücke und Erfahrungen aus ihrer Arbeit berichten.

Wurzel im christlichen Glauben

Kirchliche Hospizarbeit wie sie in Bremervörde geschieht, wurzelt selbstverständlich in christlichem Glauben und diakonischen Handeln. „Unser helfendes Angebot steht jedoch allen Menschen unabhängig von Kirchenzugehörigkeit, Glauben und Weltanschauung offen“, betont Superintendent Helmers.